Requiem  - Presse/Medien

H1 - das Fernsehen aus Hannover

brachte am 23.9.2009 diesen Beitrag über die Proben in seiner Sendung 0511/TV Lokal:

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zur Website von H1externer Link

 

Ein ausführlicher Bericht ist auf der Website kultur.typepad.comexterner Link nachzulesen:

Höchst beeindruckt war ich von der großartigen Aufführung in der Herrenhäuser Kirche...

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 21.9.2009

Geglücktes Experiment

"Ein deutsches Requiem" als biblische Oper in Herrenhausen

Von Sigrid Krings

Das Experiment ist geglückt: Bereits zum dritten Mal bringt die Kantorei Herrenhausen derzeit das Werk "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms in der Herrenhäuser Kirche zur Aufführung. Erstmals präsentierte der Chor unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Martin Ehlbeck die vielgespielte spätromantische Komposition jetzt jedoch als biblische Oper, von Christoph G. Amrhein gekonnt kombiniert mit den sechs "Jedermann-Monologen" von Frank Martin und dem Drama "Der Tor und der Tod" von Hugo von Hofmannsthal.

Einfühlsam begleitet von Ashley Hribar und Maria Mazo (beide am Flügel) sowie Jakob Eschenburg an den Pauken, zeigen die rund 100 Sänger in der ergreifenden Inszenierung nicht nur viel stimmliches, sondern auch so manches schauspielerisches Talent. Als ungewöhnliche Bühne diente ihnen und den Solisten Dietmar Sander (überzeugend als Jedermann), Ricarda Buttkus (anrührend als Erzengel) sowie Hans Fredeweß (feurig als Luzifer) der gesamte Kirchenraum. Das Publikum wurde so Teil der existentiellen Ängste Jedermanns, seiner aufkeimenden Hoffnung auf Erlösung, seines zähen Ringens mit dem Tod und schließlich des erhabenen Sieges der Gnade Gottes über den Teufel.

Unnötig pathetisch geriet allerdings der Schluss der Darbietung, als sich zum siebten Stück des Requiems, einem Bibelvers aus der Offenbarung des Johannes, eine riesige bunte Blüte aus dem Kirchenhimmel gen Boden neigte und ihr gleichzeitig ein Stiel aus dem Untergrund entgegenwuchs. Dennoch viel Applaus von den begeisterten Zuschauern.

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